Musik und geistige Leistungsfähigkeit am 22.11.

Am zweiten Vortragsabend des Kneippvereins ließ Professor Dr. Fischer seine Zuhörer wieder auf lehrreiche und kurzweilige Art an seinem Wissen teilhaben. Jeder konnte sich an der einen oder anderen Stelle wiederkennen, jeder fühlte sich durch die anschaulichen Erklärungen angesprochen.

Musik fördert die Kommunikation: die Besucher probierten es unter Dr. Fischers Anleitung aus. Gemeinsam singen ließ miteinander lachen und wie von selbst Gespräche entstehen. Außerdem erfuhren die Zuhörer, dass Singen die Aussprache und Körperhaltung verbessert und das Immunsystem stärkt.

Bevor es Sprache gab, entstand Musik, musizierten Menschen in Gruppen. Viel später erst prägte Viktor von Weizsäcker den Begriff ‚Gestaltkreis‘ . Dieser Begriff bedeutet ‚Denken und Bewegung‘  – wer sich bewegt, kann besser denken und lernen. Musik trägt zur guten Entwicklung bei Kindern bei und erhöht die Hirndurchblutung, gesteigert wird das durch Tanzen. Lernen bei Musik ist nicht abzulehnen, gab es ja schon bei den alten griechischen Dichtern Melodien in ihren Gedichten durch das Versmaß und die Art des Vortragens, die das Lernen erleichtern.

An diesem Abend erfuhr jeder Besucher etwas über sich selbst und wie er auch anderen Menschen Anregungen zum besseren Lernen geben kann.